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GR 249. 18. Etappe: Fuente de Piedra - Campillos

GR 249. 18. Etappe: Fuente de Piedra - Campillos
Streckenart Lineal
Gesamtlänge in Metern 15700 m.
Vorraussichtlicher Zeitaufwand 3:20 h.
Nettohöhenunterschied in Metern 175 m.
Gesamthöhenunterschied vom Aufstieg in Metern 125 m.
Gesamthöhenunterschied vom Abstieg in Metern 50 m.
Schwierigkeit Rating verfahren nach MIDE
1

Mittel

1

Route

1

Gesamtstrecke

3

Anstrengung

Allgemeine Informationen

Route

Diese Etappe durchquert Getreide-und Olivenbaumfelder, und verläuft parallel zur südöstlichen Seite der Lagune Fuente de Piedra, die umschlossen ist von wunderschönen Landschaften und einigen Landgütern, mit Aussichtspunkten, von denen aus wir die zahlreiche Kolonien der Rosaflamingos bewundern können, die hier heimisch sind.

 

Die highlights der etappe
Anfahrt
Orte auf der Strecke
Barrierefreiheit
Gesamtlänge
Zu Fuß, per Rad oder Pferd
Karte
Gemeinden
  • Gesamtlänge

    Streckenart Länge % von insgesamt
    Longitud Total 15700
    Asphaltierte oder zementierte Strecken 6700 43 %
    Strecken mit Feld- und Waldwegen 8100 52 %
    Strecken mit kleinen Pfadwegen 900 5 %
  • Zu Fuß, per Rad oder Pferd

    Die verschiedenen Transportmittel, die auf den unterschiedlichen Etappen erlaubt sind, sind in drei Kategorien unterteilt: zu Fuß, mit dem Mountainbike, und mit dem Pferd. Wenn auf einer Strecke angeben ist, dass diese nur zu Fuß absolviert werden kann, beziehen wir uns damit auf 100% der Strecke. Im Fall von Mountainbike und Pferd müssen dabei saisonbedingte Einschränkungen und Gemeindevorschriften beachtet werden. Es kann also sein, dass wir uns in diesen Fällen für eine parallele oder alternative Strecke entscheiden müssen. Weiterhin möchten wir daran erinnern, dass die für das Mountainbike geeigneten Etappen eventuell über unebene, bedeutend an- oder absteigende Wege führen kann und dies den Grad der technischen Schwierigkeit wenig oder sehr viel beeinträchtigen kann
    • Zu Fuß
    • Mit dem Mountainbike
    • Mit dem Pferd
  • Karte

    Der Beginn der Strecke befindet sich auf Blatt 1023-I (Humilladero). Den Rest finden wir auf Blatt  1023-III (Bobadilla- Estación). Um das Ziel der Etappe lokalisieren zu können, nehmen wir Blatt 1022-IV (Campillos) zur Hand.

  • Gemeinden

    Fuente de Piedra

    Wo man essen kann

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    Wo man schlafen kann

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    Campillos

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Umweltinformationen

Flüsse und Wasser
  • Flüsse und Wasser

    Den originaltext entnehmen sie bitte der englischen fassung.

    The only major stream is Las Tinajas, which comes from the northwest as Arroyo del Boyero and flows into the Embalse de Guadalhorce. At the ford there is natural pool with some depth to it but it is not surrounded with as many trees as it should, with brambles and cattails taking over the spot. The endorheic lagoons are the aquatic stars of the day though. Their genesis is due to the existence of closed depressions which do not drain outside. The amount of water that they maintain is more or less seasonal and is contributed to by streams, connections with the underlying aquifer and the dimensions of the basin.

    There are two Nature Reserves, which are afforded greatest environmental protection: the Nature Reserva of Laguna de Fuente de Piedra, which includes the area and the lagoon of Lobón, and the Nature Reserve of Laguna of Campillos. The latter includes, among many others, La Laguna Dulce.

    Laguna de Fuente de Piedra is oblong in shape, located 400 metres above sea level207 and stretches from northeast to southwest direction on its longest side of over 6.5 km. The width is 2.5 km on average, which creates the dimension of the water surface of about 16 square kilometres.

    The lake is very shallow. A space of such dimensions, whose protection is extended to the 1.365 has, has always attracted attention. In the past it was mostly the possibility of salt extraction and mining infrastructure has shaped the space, with a perimeter channel built to dry and drain the streams. It harbours now tamarisks, cattails and rushes in the less saline waters.

    In the most extreme environments, vegetation is reduced to the typically saline species: saltwort, glasswort and grass with a very short life-cycle. Dikes and breakwaters used from the ancient times to compartmentalize the water and facilitate evaporation often stay above the water level, and are used by Flamingos for nesting, constituting the largest breeding colony of the Iberian Peninsula. The lake tends to dry out completely in summer, covered in a glistening layer of salt.

    The landscapes enriched with smaller lakes (the Laguneto, Las Palomas and Abejarucos), patches of Holm oak and wild olive, and dry farmed crops that surround the strict reserve. Touring the reserve is made comfortable by the network of five viewpoints, two foot paths and the visitor´s centre. There surroundings have been repopulated with oaks, hawthorns, mastic, black thorns, tree germander, carob trees, olive trees and other splendid species typical of the Mediterranean scrub.

    The Lagoon of the Lobón, by contrast, is very small, just 150 meters in diameter and is located at a higher altitude, about 460 meters. Also, exposed to winds and sun, it harbours plenty of tamarisks on its shores, especially facing the track, and some reeds and cattails. It is not uncommon to see fl amingos here, along with herons, ducks and various waders.

    The Laguna Dulce, the second in size, is at 450 meters of altitude, the round-shaped surface covers 78 hectares with about 800 meters in diameter when full. At the opposite end of the track there is a small recreational area and a birdwatching hide which can be reached easily on the track that leaves eastward and then turns west. The composition of its waters, as suggested by its name (“Dulce” meaning “sweet”), is less saline. It holds a good population of diving ducks, gulls and waders. The track reaches an area wit more abundant vegetation, tamarisk, reeds and cattails, which blocks the view to the banks and the water surface.

Fauna
  • Fauna

    Vögel

    Diese Etappe beginnt am nördlichsten Teil der Lagune und geht über landwirtschaftlich genutzte Flächen (hauptsächlich Getreide- und Olivenbaumfelder) weiter in südliche Richtung. Die Anbaugebiete machen den größten Teil der Etappe aus und die Mehrheit der Vögel, die wir beobachten können, sind in dieser natürlichen Umgebung heimisch. Wir überqueren einen Bach und gehen an zwei Lagunen vorbei, die unsere Liste der zu beobachtenden Vögel sichtlich bereichert. Die Kombination aus Trocken- und Feuchtgebieten verleiht den Lebensräumen mit der einzigartigen Zusammensetzung der Taxa, die aufgrund ihrer Seltenheit in Europa besticht, dieser Etappe einen ganz besonderen Wert.  

     

    Einzigartige Arten

    Die Etappe ist weder hinsichtlich der Streckenlänge noch der Höhenunterschiede nicht sehr herausfordernd, und so können wir unsere Zeit damit verbringen, in der Gegend um das Besucherzentrum herum die typischen Wasservögel von den Beobachtungsposten aus zu observieren. Schwalzhals- und Zwergtaucher, Grau-, Seiden- und Kuhreiher, Flamingo, Stock-, Schnatter-, Löffel-, Krick- und Zimtente, Tafelente, Rohrweihe, Turm und Rötelfalke, Ralle, Blässhuhn, Teichralle, Stelzenläufer, Säbelschnäbler, Tordalk, Fluss-, Sand-, Seeregen-, Goldregen- und Kiebitzregenpfeifer, Bekassine, Wald- und Flusswasserläufer, Herings-, Mittelmeer-,  Lach- und  Dünnschnabelmöwe, Weißbart-Seeschwalbe, Lachseeschwalbe und Schlafstelze sind die am häufigsten vorkommen Wasservögelarten. Während des Vogelzugs kommen weitere Exemplare, wie Limikole und Sperlinge hinzu.

    Die Wanderung beginnt in der Gegend der Anbauflächen und wir entfernen uns zunehmend von der Lagune, so dass wir nur noch wenige Wasservögel sehen, die zur und von der Lagune wegfliegen. In dieser Umgebung sind die Arten heimisch, deren Lebensraum aus freien Feldern und Olivenbäumen besteht. Hier sind besonders die folgenden Arten zu nennen: Rothuhn, Tordalk, Türkentaube, Wiedehopf, Rauch- und Rötelschwalbe, Wiesenpieper, Bachstelze, Haubenlerche, Kalanderlerche, Lerche, Amsel, Singdrossel, Rotkehlchen, Schwarzkelchen, Cistensänger, Samtkopf-Grasmücke, Mönchsgrasmücke, Weidenlaubsänger, Rotkopfwürger und Südlicher Raubwürger, Kohlmeise, Star und Einfarbstar, Haussperling, Zeisig, Bluthänfling, Girlitz, Grünfink und Grauammer, den man während des Winters in großen Gruppen sehen kann. Was anfänglich ein homogenes und nur wenig attraktives Umfeld für die Vogelbeobachtung scheint, wird zu einem Ort wahrhaftiger Vielfalt.

    Im Winter führt der Wanderweg an Orten vorbei, wo wir Gruppen von einigen Hundert Goldregenpfeifern und auch Trielen beobachten können. Beide Arten sind, nachdem sie mit ihrem Federkleid posiert haben, eher unauffällige Vögel. Manchmal kann uns ein Merlin mit seinen schnellen Jagdanflügen helfen, die Gruppen zu entdecken. Andere Arten, die wir beobachten können, sind Turmfalke, Steinkauz, Schleiereule, und an den ruinenhaften Landgütern den Mäusebussard. Im Winter können wir auch einige Exemplare aus Nord- und Mitteleuropa (deutlich größer und heller) entdecken, sowie  Waldohreule und Rothals-Ziegenmelker.

    Am südlichen Ende der Lagune, auf der Höhe des Rábita Landgut, müssen wir Hoyero Bach überqueren und uns dabei die Füße ein wenig naß machen. In dieser Umgebung aus Binsen und Schilf können wir den Seiden-, Teichrohr- und Drosselrohrsänger, sowie eine große Anzahl von Vögeln, die vom Wasser angezogen werden, sehen und hören. Nachdem wir den Bach überquert haben, betreten wir ein Olivenbaumfeld, auf das Anbauflächen folgen. Hier kommen besonders Bachstelze, Haubenlerche, Kalanderlerche und Lerche vor. Im Landhaus in Ruinen, Las Monjas, lebt eine Kolonie des Turmfalken, die aufgrund der Verschlechterung der Ruine von Jahr zu Jahr kleiner wird. In wenigen Jahren wurden aus 30 Paaren nur noch 5, und so wurden Maßnahmen ergriffen, damit diese charismatische Art der Steppenlandschaft auch weiterhin hier ihre Nester baut.

    Nachdem wir das Olivenbaumfeld hinter uns gelassen haben, können die Anwesenheit der Kraniche genießen, die auf diesen freien Feldern auf Nahrungssuche sind und Strandläufern, die wir genauer beobachten müssen. Weiterhin können wir auch leicht  die Wiesenweihe beobachten, die im Gleitflug über die Getreidefelder fliegt. Während der kalten Wintermonate sammeln sich hier Gruppen von Bachstelzen, die leicht die 4000 Exemplare überschreiten können. Ebenfalls gewöhnlich, aber denoch überraschend ist es hier Lachsseschwalbe in einem für diese Art normalerweise recht uneigenen Umfeld zu sehen, wie sie Geradflügler mit ihren lauten und eleganten Flugtechniken jagen.

    Bevor wir den höchsten Punkt der Etappe erreichen, der es uns ermöglicht, das Lagunengebiet von Dulce de Campillos zu sehen, lassen wir ein weißes Gebäude zu unserer rechten Seite, das der Erhaltung der Steppenarten dient. Dabei handelt es sich um ein Primillar [eine Art großer Nistkasten für Falken, der in seinen Dimensionen einem Gebäude gleicht], der speziell für den Nistbau des Rötelfalke und Rackens gebaut wurde. Anfänglich wurde dieser von Turmfalke und anderen Dohlenpäarchen bewohnt, die sich aus kurzer Distanz beobachten ließen.

    Wenn die Lobón Lagune, an der wir vorbeikommen, Wasser enthält, können wir erneut zahlreiche Wasservögel beobachten. Aufgrund ihrer kleinen Größe und geringen Tiefe trocknet diese schneller aus als andere Lagunen der Umgebung. Enthält sie Wasser können wir neben anderen Wasservogelarten Stockente, Stelzenläufer, Säbelschnäbler, Sand-, Fluss- und Seeregenpfeifer, Rotflügel-Brachschwalbe, Lachmöwe und Lachseeschwalben beobachten. Auf dem Abschnitt, der uns nach Campillos führt, gehen wir am Ufer der Dulce Lagune entlang. Hier ist es keine Seltenheit neben vielen bereits genannten Arten den Gleitaar und auf der Wasseroberfläche die Moorente zu sehen. Unter den vielen hier vorkommenden Blässhühner können wir einige Exemplare des Kammblässhuhns beobachten, die wir jedoch genau betrachten müssen, um die Unterschiede zu anderen Arten erkennen zu können. Grundsätzlich treten bei dieser zwei kleine rote „Hörnchen“ auf und es fehlt ihr die weiße Farbe vom Kopf bis zum Hals auf der Höhe des Schnabelwinkels. Der Vogelzug der Wasservögel in der Umgebung dieser Etappe ist, ebenso wie im Gebiet der Anbauflächen, wo Racken auftreten, bemerkenswert. Zuletzt können auch Uhu und Brandgans beobachtet werden, wobei die Gesänge des ersten wohl einfacher zu hören sind, als diesen zu sehen.