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GR 249. 23. Etappe: El Burgo - Ronda

GR 249. 23. Etappe: El Burgo - Ronda
Streckenart Lineal
Gesamtlänge in Metern 23700 m.
Vorraussichtlicher Zeitaufwand 7:30 h.
Nettohöhenunterschied in Metern 1911 m.
Gesamthöhenunterschied vom Aufstieg in Metern 1038 m.
Gesamthöhenunterschied vom Abstieg in Metern 873 m.
Schwierigkeit Rating verfahren nach MIDE
3

Mittel

3

Route

2

Gesamtstrecke

4

Anstrengung

Allgemeine Informationen

Route

Nun gehen wir durch einen dichten Pinienwald am Turón Fluss entlang, bis wir einen steilen Pfad erreichen, der ins Lifa Tal führt, in dem ein Wachtturm über einem Vorgebirge thront, und die Landschaft von Steineichen zu Terebinthen wechselt.

 

Die highlights der etappe
Beschreibung
Anfahrt
Orte auf der Strecke
Barrierefreiheit
Gesamtlänge
Zu Fuß, per Rad oder Pferd
Karte
Gemeinden
  • Gesamtlänge

    Streckenart Länge % von insgesamt
    Longitud Total 23700
    Asphaltierte oder zementierte Strecken 3200
    Strecken mit Feld- und Waldwegen 17000
    Strecken mit kleinen Pfadwegen 3500
  • Zu Fuß, per Rad oder Pferd

    Die verschiedenen Transportmittel, die auf den unterschiedlichen Etappen erlaubt sind, sind in drei Kategorien unterteilt: zu Fuß, mit dem Mountainbike, und mit dem Pferd. Wenn auf einer Strecke angeben ist, dass diese nur zu Fuß absolviert werden kann, beziehen wir uns damit auf 100% der Strecke. Im Fall von Mountainbike und Pferd müssen dabei saisonbedingte Einschränkungen und Gemeindevorschriften beachtet werden. Es kann also sein, dass wir uns in diesen Fällen für eine parallele oder alternative Strecke entscheiden müssen. Weiterhin möchten wir daran erinnern, dass die für das Mountainbike geeigneten Etappen eventuell über unebene, bedeutend an- oder absteigende Wege führen kann und dies den Grad der technischen Schwierigkeit wenig oder sehr viel beeinträchtigen kann.
    • Zu Fuß
  • Karte

    Die Etappe beginnt auf Blatt 1051-II (El Burgo), und geht weiter bis nach Lifa, danach wechselt die Strecke zwischen den Karten1051-I (Arriate) und 1051-III (Ronda).

  • Gemeinden

    El Burgo

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    Ronda

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Umweltinformationen

Flüsse und Wasser
  • Flüsse und Wasser

    Den originaltext entnehmen sie bitte der englischen fassung.

    Parque Natural Sierra de las Nieves is the origin of numerous rivers. One of the most important from the socio-economic point of view is the Turón, which empties its waters into the reservoir of Conde de Guadalhorce, a high quality infrastructure generating electricity and supplying water to the capital of the province.

    The “pampering” that the precious liquid receives during the stage of the walk consists in protecting of river banks by planting Aleppo pines, where vines and other crops used to grow. Then there is the succession of dams both upstream and downstream from the pueblo which regulates the river flow trying to avoid excess accumulation of sediment or the river gaining too much momentum. In spite of these actions that alter the river, the views are spectacular, with long and deep pools of turquoise water surrounded by patches of green, providing a stark contrast to the somewhat dry landscape.

    If the riparian vegetation is spectacular, with willow, basket willow, black and white poplars and elms wrestling with the masses of oleanders and vines, the fauna doesn´t fall far behind. The Otter is the main predator of the river, thanks to the abundant fish such as barbel, nase and chub. This river also harbours a flourishing population of the native crayfish, since very recently in decline. Terrapins, snakes, kingfi shers and amphibians are easy to observe vertebrates, while damselflies and dragonflies are also abundant in summer.

    Dykes and dams which you can see along the walk are called: De La Presa (used by the youths of the town for spectacular jumps), El Azud Largo which feeds a very sizeable irrigation channel and has an area popular with locals for a swim, next is the Del Nacimiento at the foot of the Monument of the Forest ranger and then the Hierbabuena close to a farm with the same name.

    The river upstream from the last dams usually dries out in summer. The vegetation that surrounds the watercourse is typically Mediterranean, with Holm Oak, Lentisc, Terebinth, Brambles and Roses among their main species. In the area where you can ford the Turón river, two streams meet: the Arroyo de la Higuera, which is born in the Pinsapar de Cañada de las Animas, and the Lifa stream (or the Sabinal), whose bank you can walk on.

    The rest of the walk takes you through limestone mountains, and circulation of water on limestone surface is not possible. You don´t come across water until you reach the plains of Aguaya. When you pass through the last gate and a cattle grid you can hear down below the Arroyo de Lancero, which has its source here, although it had suffered serious damage due to water supply probing.

    When you arrive at Ronda fairgrounds you cross over one of the better known streams here, the Arroyo de la Toma, which has a source in the plains of Aguaya and is a tributary of the Guadalevín river, then they enter the famous Tajo de Ronda gorge together.

Fauna
  • Fauna

    Vögel

    Die Etappe startet in der Innenstadt von El Burgo und so sind die Stadtvögel, die ersten, die wir hier beobachten können. Nach weniger als 300 Metern treffen wir auf den Turón Fluss, den wir auf dem größten Teil der Etappe folgen. Die Anbauflächen auf der einen und die Uferpflanzen auf der anderen Seite sind eine interessante Vegetationsmischung, die gleichzeitig eine Vielfalt von Arten anzieht. Je weiter wir hinaufsteigen, desto mehr Waldgebiete finden wir vor, Felsvorsprünge werden immer häufiger und die dominanten Arten verändern sich. Der Kiefernwald begleitet uns bis wir in ein Gebiet mit Terebithen ins Lifa Tal eindringen und nachdem wir das Landgut mit demselben Namen hinter uns gelassen haben, treffen wir auf ein interessantes Unterholz. Der Aufstieg endet in einem Waldgebiet mit Steineichen, die es uns ermöglichen, die hier heimischen Arten zu beobachten, bevor wir erneut auf flache Anbaugebiete stoßen, die uns nach Ronda führen.

     

    Einzigartige Arten

    In El Burgo sind Türkentaube, Mehlschwalbe, Einfarbstar und Sperlinge die am häufigsten vorkommenden Arten, die den Beginn dieser anspruchsvollen Etappe einleiten. Obwohl wir uns noch im Dorf befinden, ist es nicht außergewöhnlich, dass Vögel über unsere Köpfe hinwegfliegen, die in Wald oder felsigen Gebieten leben. Ganz am Anfang der Etappe stoßen wir auf einen Fluss und eine üppige Uferlandschaft, die das Vorkommen von zahlreichen Arten auf diesem ersten Abschnitt begünstigt, darunter: Stockente, Türkentaube, Ringeltaube, Zwergohreule, Wiedehopf, Buntspecht, Wendehals, Rauch- und Mehlschwalbe, Bach- und Gebirgstelzen, Amsel, Wiesenschmätzer, Nachtigall, Mönchsgrasmücke, Einfarbstar und Gartenbaumläufer.

    Auf den Olivenbaumfeldern leben Arten, wie der Kohlmeise, Buchfink, Zeisig, Grünfink und Girlitz. Von Beginn der Etappe an sollten wir den Himmel genau beobachten, denn die Silhoutten die wir entdecken können, gehören Sperber, Habicht, Mäusebussard, Zwergadler, Schlangenadler und Turmfalken.

    Nachdem der Weg in einen Kiefernwald in der unmittelbaren Nähe des Flusses führt, kommen vor allem Waldvögel, wie Misteldrossel, Schwanzmeise und in kleinen Gruppen Kleiber und  Eichelhäher vor.

    Zur gleichen Zeit werden die Felswände häufiger und wir können Mauersegler, Felsenschwalben und Blaumerle entdecken. Während der Abendstunden können wir mindestens drei Nachtgreifvögel hören (Uhu, Eule und Zwergohreule), und während des Tages sind es die am Tag aktiven Greifvögel, die über das Turón Flusstal fliegen. Arten, wie der Habichtsadler und der Wanderfalke finden hier ihren perfekten Lebensraum und auch der Gänsegeier ist häufiger Besucher dieser Gegend.

    Nachdem wir den Weg verlassen, der in Richtung El Burgo Fluss geht, stoßen wir im  Kiefernwald auf eine große Steineiche und dann auf weitere Baumarten, wie Mastixsträucher, Ölbäume, weitere Steineichen und die ersten Terebinthen. In dieser Gegend können wir die bereits genannten Arten und eine hohe Anzahl von Drosseln beobachten, die – zählen wir zu den Gruppen auch Amseln und Ringdrossel – hier im Winter mit insgesamt sechs verschiedenen Arten vertreten sind. Obwohl die Singdrossel häufiger vorkommt, können wir auch Mistel- und Rotdrossel und sogar die seltene Wachholderdrossel sehen.

    Bei Aufstieg können wir an den Felswänden, die wir zu unserer rechten Seite hinter uns lassen, Schlafplätze von Gänsegeiern erblicken, die in der Zukunft auch zu Nistplätzen werden könnten, sollte die Art sich weiter ausbreiten. Am höchsten Punkt erhebt sich das Lifa Landgut vor uns und wir nähern uns einer Senke, die dem Anbau gewidmet ist und Viehweideland, auf dem im Winter besonders Wiesenpieper und Lerchen, sowie andere Arten vorkommen, die wir das ganze Jahr hinüber beobachten können (Hauben- und Theklalerche, Schwarzkelchen, Cistensänger, Zeisig, Bluthänfling und Grauammer). In der unmittelbaren Nähe des Landguts treffen wir auf zahlreiche Gatter, die wir in dem Zustand zurück lassen müssen, wie wir sie vorgefunden haben. Diese werden von den Viehbauern dazu verwendet, dem Vieh den Zugang zu versperren oder zu gestatten und deshalb müssen wir ein geschlossenes Gatter schließen und ein offenes auch geöffnet lassen (an dieser Stelle wird darauf hingewiesen, dass ein geöffnetes Gatter ebenso eine Funktion hat, wie ein geschlossenes).

    Vom Landgut betreten wir ein Gebiet mit dichtem dornigem Dickicht, wo wir mit ein bisschen Geduld die Provencegrasmücke gemeinsam mit der Samtkopf-Grasmücke beobachten können.

    Zu beiden Arten gesellen sich im Frühling und Sommer die Brillengrasmücke, und während des Vogelzugs Weißbart-, Dorngras- und Gartengrasmücke. Zählen wir in den Wintermonaten die Mönchsgrasmücke hinzu und die Orpheusgrasmücke, die in den Steineichenwäldchen am Bergpass von Lifa nistet, können wir behaupten, dass dieser Abschnitt der Etappe praktisch alle Arten der Grasmücke beheimatet, die man auf der Spanischen Halbinsel beobachten kann. Ähnlich ist es auch mit den Steinschmätzern, da hier die Trausteinschmätzer und die Mittelmeer-Steinschmätzer auf diesem Abschnitt nisten, und auch der Steinschmätzer während des Vogelzugs hier anzutreffen ist. 

    Zu der Liste müssen wir im Steineichenwald noch den Kuckuck hinzufügen, den wir mit Sicherheit im Frühling hören, ihn aber nur selten zu Gesicht bekommen. Weiterhin die melodische Heidelerche, einziges Exemplar der Familie der Lerchen, die in Waldgebieten nisten. Im Wald bevor wir die Ebenen von Aguaya erreichen, können wir erneut andere Arten beobachten, die uns schon am Anfang der Etappe über den Weg gelaufen sind. Hier und auf den Anbauflächen erscheinen immer zahlreicher Haubenlerche, Wiesenschmätzer, Cistensänger und Grauammer.

    Sollten wir die Etappe im Frühling machen und kommen wir bei Sonnenuntergang in Ronda an, haben wir die Möglichkeit die Dämmerflüge des Rothals-Ziegenmelkers zu beobachten, der ständig versucht auf dem Weg zu posieren. Wie schon zuvor, zeigen uns das Vorkommen von Türkentaube, Star und Sperling, dass wir uns einem bewohnten Gebiet (in diesem Falle Ronda) nähern.